Transaktion & Unternehmensstruktur

Purchase Price Allocation (PPA) – Transaktionskontext

Nach einem Unternehmenserwerb müssen der gezahlte Kaufpreis auf die erworbenen Vermögenswerte und Schulden allokiert werden. Diese Kaufpreisaufteilung (PPA) ist ein komplexer Bewertungsvorgang mit erheblichen bilanziellen Auswirkungen – und erfordert spezialisiertes Bewertungs-Know-how.

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Bewertungen im Venture-Capital-Kontext

Purchase Price Allocation (PPA) bei Unternehmenskäufen – Bewertung erworbener Vermögenswerte nach HGB und IFRS

Die Purchase Price Allocation ist ein Pflichtvorgang nach IFRS 3 (Business Combinations) und sinnvoll auch im HGB-Kontext: Der gezahlte Kaufpreis wird auf die identifizierten Vermögenswerte (Assets) und Schulden des erworbenen Unternehmens aufgeteilt. Dabei müssen auch bislang nicht bilanzierte immaterielle Vermögenswerte – Marken, Kundenstämme, Technologien, Auftragsbestände – separat bewertet und angesetzt werden. Der Restbetrag ergibt den bilanziellen Goodwill.

Valuation Partners bewertet alle relevanten Vermögenswerte im Rahmen der PPA: identifizierbare immaterielle Werte (nach IFRS 3 / IDW RS HFA 40), Sachanlagen, Finanzinstrumente und Verbindlichkeiten. Die korrekte PPA ist entscheidend für die spätere Goodwill-Allokation und den Impairment Test (IAS 36). Wir liefern prüfungsfähige Bewertungsmodelle, die die Anforderungen des abschlussprüfenden Wirtschaftsprüfers erfüllen.

  • PPA nach IFRS 3 und HGB – prüfungsfähig und Wirtschaftsprüfer-konform
  • Identifikation und Bewertung immaterieller Vermögenswerte (Customer Lists, Brands, IP)
  • Kaufpreisaufteilung auf alle Assets und Liabilities
  • Goodwill-Ermittlung und Cash Generating Unit (CGU) Allokation
  • Dokumentation für Erstkonsolidierung und Anhangsangaben
  • Enge Abstimmung mit Wirtschaftsprüfer und Kaufmännischer Leitung

Relevante Methoden für diesen Anlass

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DCF / Discounted Cash Flow-Verfahren

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Häufige Fragen

Arbeitet Valuation Partners auch mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zusammen?

Ja. Wir bieten StB und WP die Möglichkeit, Unternehmensbewertungen auszulagern – als White-Label-Leistung oder in gemeinsamer Leistungserbringung. Kanzleien können so ihren Mandanten valide Bewertungen anbieten, ohne eigene Kapazitäten aufzubauen. Sprechen Sie uns gerne auf eine Kooperationsvereinbarung an.

Welche Unterlagen werden für eine Unternehmensbewertung benötigt?

In der Regel: die letzten drei Jahresabschlüsse, aktuelle BWA, eine integrierte Unternehmensplanung (GuV, Bilanz, Cashflow für 3–5 Jahre), relevante Verträge sowie Informationen zu Sondereffekten. Wir begleiten Sie durch den gesamten Datenerhebungsprozess.

Was ist der Unterschied zwischen einer indikativen Bewertung und einem IDW S1-Gutachten?

Eine indikative Bewertung liefert schnell eine fundierte Werteinschätzung – ideal für erste Verhandlungen oder interne Entscheidungen. Ein IDW S1-Gutachten ist ein formelles Sachverständigengutachten nach höchsten fachlichen Standards. Es ist intersubjektiv nachvollziehbar und eignet sich für Gerichte, Finanzbehörden und gesellschaftsrechtliche Strukturmaßnahmen.

Wie lange dauert eine Unternehmensbewertung?

Je nach Umfang und Komplexität zwischen zwei und sechs Wochen ab Vorliegen der erforderlichen Unterlagen. Bei zeitkritischen Anlässen bieten wir schnelle indikative Ersteinschätzungen an, die deutlich kurzfristiger vorliegen können. Im Erstgespräch besprechen wir Ihren Zeitbedarf.

Was kostet eine Unternehmensbewertung bei Valuation Partners?

Vereinfachte Bewertungen (z. B. nach VEWV) starten ab 4.800 Euro zzgl. USt. Der genaue Aufwand hängt von Komplexität, Bewertungsanlass und dem benötigten Standard ab. Im kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes, individuell zugeschnittenes Angebot mit klarer Aufwandsschätzung.

Wann brauche ich eine professionelle Unternehmensbewertung?

Immer dann, wenn wirtschaftliche oder rechtliche Entscheidungen von einem objektiven Unternehmenswert abhängen: beim Kauf oder Verkauf eines Unternehmens oder von Anteilen, bei steuerlichen Vorgängen (Erbschaft, Schenkung, Wegzug), bei gesellschaftsrechtlichen Strukturmaßnahmen, in Streitigkeiten oder vor Gericht sowie bei der Planung einer Unternehmensnachfolge. Eine fundierte Bewertung schafft Transparenz, stärkt Ihre Verhandlungsposition und verhindert steuerliche oder rechtliche Nachteile.